Dienstag, 10. Oktober 2017

BGE und WAHL - Werbung oder vergeudete Kraft?

Bringt es was, zur Wahl anzutreten und das BGE über eine WAHL in den Bundestag (oder auch ein kleineres regionales Parlament/Rathaus/Landtag zu) thematisch zu bringen?
Sollte man nicht eher auf die Parteien setzen, die es schon gibt und innerhalb derer Stimmung für das BGE machen?



Zur diesjährigen Bundestagswahl sind nicht nur vielerorts parteilose Direktkandidaten wie Michael Fielsch und ich zur Bewerbung des BGE (bzw. konkret des Grundeinkommen-für-alle.org) angetreten, sondern auch Parteien wie Bündnis Grundeinkommen.

Die Mieterpartei, die "menschliche Welt", Piraten, Violette, Bergpartei und andere haben aber in einigen Bundesländern das BGE schon lange im Programm und auch andere Neugründungen wie z.B. "die HipHipPartei"(Die Urbanen) haben es drin.
Mancher auf dem Wahlzettel stehende Kandidat oder Einzelbewerber hat es namentlich nicht drin, ist aber von seiner Haltung dafür oder zumindest dafür aufgeschlossen - so wohl etliche Bürgerkandidaten, die über die Initiative von Marianne Grimmenstein antraten.

Es gibt gar Stimmen, die es völlig absurd finden, an einem etablierten Parteiensystem etwas zu rütteln, wenn man doch als Einzelbewerber gar keine Chance hat oder zu viele kleine Parteien sich nur gegenseitig die Stimmen wegnehmen, während schleichend eine kleine bürgerlich-rechte Partei (die AfD) so viel Zulauf gewinnt, dass sie auch im Bundestag mit fast 100 Vertretern für einen Rechtsruck sorgt...

Auch wurde herrschaftskritischen Bewerbern wie mir oder dem Anarchisten GROG aus Friedrichshain von verschiedenen Seiten vorgehalten bis vorworfen, überhaupt uns am politischen Geschehen (auf diese Weise) zu beteiligen, da doch "echte" Revolution, Verweigerung der Wahlbeteiligung an einem Lügensystem oder Meditaitonen für die Welt viel wichtiger seien... als auf diese Weise unsere gesellschaftlichen Ideen und politischen Forderungen sichtbar bzw. sogar "wählbar" zu machen...

Nun seht Ihr, wie die Wahl ausgegangen ist - alle "sonstigen" haben wie vorhergesehen "versagt", wenig Stimmen abgestaubt und kleine Anerkennung bekommen - was bleibt ist die Chance auf die nächste Bewerberrunde - und derweil die Beeinflussung und Stärkung der Abgeordneten, die für das BGE positiv gestimmt sind...


Nun, wir haben ein echtes Konzept, das BGE einzuführen... und wir sind nicht die Einzigen! Viele Experimente gehen los oder in die nächste Runde - nicht nur in Deutschland...
und nicht nur in der Politik passiert der Wandel - im Gegenteil - er vollzieht sich oft bevor er in der Politik wirklich ankommt... Wechselwirkung...

Was meint Ihr?



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